Flyer

Der StiFö (Stiftungsförderungsverein) und der VVD haben einen Flyer für das Mehrzweckgebäude erstellt. Dieser ist hier.

Pro Argumente

Pro Argumente MZG Obere Mühle

Überzeugendes Raumkonzept der Stadt Dübendorf im Interesse der Vereine
siehe Bericht „Konzept Raum für Vereine“ 14. Januar 2016
Aus übergeordneter und räumlich-strategischer Sicht wird als erstes ein grundsätzliches Raumkonzept für die Stadt Dübendorf festgelegt. Aus der Analyse der heute verfügbaren Räume (Kapitel 2.2) wird erkennbar, dass sich bereits deutliche Nutzungs-Schwerpunkte gebildet haben:
  •  Zentral: WBK mit vielen Sitzungszimmern als Zentrum für Bildung und Beratung 
 im Bettli (ehem. Offizierskaserne)
  •  Zentral: Obere Mühle als bestehendes und etabliertes Kulturzentrum im Oberdorf
  •  Zentral: „Tagungs-Zentren“ REZ (ref. Kirche) und Leepünt (kath. Kirche) im Stadtzentrum, evtl. Kultur- und 
 Kongresszentrum beim Bahnhof Stettbach (für Vereine definitiv zu teuer!)
  •  Dezentral: Schulen in den Quartieren mit Turnhallen für Sport und Singsälen für 
 Musikproben mit der Realisierung des Mehrzweckgebäudes Obere Mühle können Lücken im Angebot für die Vereine geschlossen werden.

Es ist sinnvoll, diese sich bereits deutlich herausgebildeten Strukturen beizubehalten und weiter zu fördern: Eine Konzentration für Bildung und Beratung (WBK), Kultur (Obere Mühle, Kino Orion) sowie Tagungen (REZ und Leepünt, evtl. Kultur- und Kongresszentrum), kombiniert mit dezentralen Strukturen für Sport (Turnhallen in den Schulen) sowie Proben (Singsäle in den Schulen) ermöglicht eine sinnvolle räumliche Aufgabenteilung. Es ist zweckmässig, diese Ausrichtung beizubehalten und zu verstärken
Erfüllung von Anliegen der Volksinitiative Obere Mühle von 1982
Für mich als Erstinitiant ist es auch sehr erfreulich feststellen zu können, dass nun mit dem vorliegenden Projekt weitere Ideen und Forderungen unserer Initiative "Obere Mühle" erfüllt werden, z.B. auch Punkt 4 der Begründung und Erläuterung der Initiative: „ Nach vorgehenden Bedürfnisabklärungen sollen den Ortsvereinen- und Parteien Räume zur Verfügung stehen für Sitzungen, Vereinsabende, Chronistenstube, Ausstellungen u.s.w. Für Musikgruppen ist ein schalldichter Übungsraum einzurichten, der auch für kleine Konzerte benützt werden könnte.
Diese Bedürfnisabklärung wurde unter der Leitung des früheren Stadtpräsidenten Lothar Ziörjen vorbildlich durchgeführt. Besser und gründlicher hätte man das nicht tun können. ist mir ein Rätsel. Für mich war mit der Eröffnung der Oberen Mühle als Kultur- und Freizeitzentrum im Mai 1990 immer klar, dass damit erst ein erster Pflock eingeschlagen und eine erste Etappe in der Umsetzung der Initiative erfüllt war. Volkswillen mit Mehrheit von 3044 ja – gegen 1479 Nein-Stimmen endlich umsetzen!
Vorbildliches Erschliessungskonzept
Vorbildliches Eschliessungskonzept für MZG und Hallenbad mit Erhebung aller Parkplätze im Umkreis von 700 Metern siehe
Datum: 25. Juni 2014
Thema: Obere Mühle: Erschliessungskonzept
Überzeugende Architektur, Raumprogramm und Einordnung ins Obere Mühle 
Ensemble - siehe Jury-Bericht
Dübendorf.
Obere Mühle
Projektwettbewerb Mehrzweckgebäude 

Bericht der Jury, 11. Juni 2013

Die Beurteilung durch die Wettbewerbs-Jury attestiert dem Siegerprojekt in jeder Beziehung hohe Qualität und grösste Rücksichtnahme in der Raumgestaltung und Anpassung in die Umgebung. Die städtebauliche Anordnung und architektonische Konstruktion ist überzeugend und stellt eine optimale Einordnung ins Ensemble mit Hauptgebäude und Senfmühle.
Es sei übrigens in Erinnerung gerufen, dass am Standort des neuen Mehrzweckgebäudes früher eine Scheune stand (1978 abgebrannt) und teilweise das Ökonomiegebäude (1994 abgebrannt).
Kostengünstiges Projekt

Die Kostenschätzung vom 22. Januar 1991 für das Saalprojekt im Ökonomie-gebäude nach Plänen von Architekt Bob Gysin sah eine Kostenschätzung von 5,85 Mio Franken vor und wurde leider zurückgestellt, weil sich Dübendorf damals in einem finanziellen Engpass befand (bevorstehender Stadthausbau, Rezession). Siehe Bericht vom 22.1.1991 „Nutzungs- und Machbarkeitsstudie Alte Schmitte /
Ökonomiegebäude“ unter Hochbauvorstand Stadtrat Dr. Felix Zumbach, SVP). Unter Berücksichtigung der Bauteuerung seit damals kann mit Bestimmtheit mit dem jetzigen Projekt von 8,5 Mio Franken von einem kostengünstigen Projekt gesprochen werden. 
Ein weiterer Vergleich: Das am 7. Juni 1997 abgelehnte Projekt Stadtsaal beim Stadthaus hätte 15,85 Mio Franken gekostet. Damals hätte man wohl von einem Prestigeprojekt sprechen können, aber sicher nicht beim jetzigen MZG! Erstaunlich ist auch, dass das MZG pro Einwohner Dübendorfs nur ca. 300.00 Fr. in der Entstehung kostet. Als drittgünstigste Steuergemeinde des Zürcher Oberlands (Steuerfuss 99) können wir uns das leisten.
Verantwortbare Betriebskostenbeiträge
Seit 1991 betragen die jährlich wiederkehrenden Betriebsbeiträge an die Stiftung Obere Mühle Fr. 250'000 an den Kulturbetrieb Obere Mühle. Neu sollen sie dann Fr. 485'000 betragen. Das mag im ersten Moment ein hoher Betrag sein. Sie müssen jedoch fairerweise in Relation zur heutigen Wohnbevölkerung von Dübendorf gestellt werden (bald 29'000 Einwohner) und da ist das ein absolut vertretbarer Betrag. Entspricht ca. Fr. 17.00 pro Einwohner.
Wenn man sich vor Augen hält, was die Stadt Dübendorf in all den Jahren seit 1970 schon an Geld für Planungsarbeiten für nie gebaute Saal-Projekte (Oberen Mühle, Hechtsaal, Stadtsaal Leepünt, Ersatzbau der abgebrannten Scheune etc.) "verpulvert" hat, z.B allein für den projektierten Saal beim Stadthaus bestimmt weit über 1 Million Fr.! Damit hätte man den Betrieb der Oberen Mühle über viele Jahre finanzieren können! Oder wollen die Gegner schon wieder weitere 700'000 Franken (für Projektierungskredit und Jury-Wettbewerb) in den Sand stecken.

6. Januar 2020 Hans-Rudolf Baumberger, Alt-Stadtrat und Erstinitiant